CLearD
Clarifying Definitions of Learning Disabilities
Manche Kinder und Jugendliche im Schulalter bekommen die Diagnose, dass sie eine Lernbeeinträchtigung haben und daher besondere Unterstützung brauchen. Dabei kommt es vor, dass Lernbeeinträchtigungen fälschlicherweise diagnostiziert oder aber übersehen werden.
Ein Grund dafür ist, dass nicht klar festgelegt ist, wann jemand eigentlich eine Lernbeeinträchtigung hat oder nicht. Mögliche Fehlentscheidungen können außerdem durch persönliche oder soziale Einflüsse, beispielsweise familiäre Hintergründe der Kinder, überfüllte Klassen, Zeitdruck oder Personalmangel beeinflusst werden.
Daher wollen wir mit unserem Projekt erforschen, wie die Diagnose von Lernbeeinträchtigungen verbessert werden kann.
Wir fragen uns:
- Was macht Schüler*innen mit diagnostizierten Lernbeeinträchtigungen aus?
- Gibt es Schüler*innen mit Lernbeeinträchtigungen, die übersehen werden?
- Gibt es Schüler*innen mit Diagnosen, die keine Lernbeeinträchtigung haben?
- Wie können wir sicherstellen, dass Lernbeeinträchtigungen korrekt diagnostiziert werden?
Dafür entwickeln wir einen Leitfaden mit diagnostischen Kriterien. Am Ende soll dieser Leitfaden Lehrkräften helfen, Lernbeeinträchtigungen besser zu erkennen und den Schüler*innen die passende Unterstützung zu geben.
Leitung
Prof. Dr. Michael Grosche
Mitarbeiter*innen (Universität Wuppertal)
Dr. Gunnar Bruns
Dr. Birgit Ehl
Linda Kashikar
Dr. Jacquelin Kluge-Brück
Michèle Paul
Sophie Schneemelcher
Nihayet Yildirim
Lisa Zimmer
Projektleitung / Antragstellung
Prof. Dr. Michael Grosche
Laufzeit: seit 03/2021
Finanzierung aus Eigenmitteln